Was kostet eine Website für Handwerker? Ehrliche Antwort ohne Verkaufsdruck
von Kevin Kucan8 Min. LesezeitLokalheld digital
Was eine Website kostet, hängt von Umfang, Design und Texten ab.
„Was kostet denn so eine Website?" – das ist die häufigste Frage, die uns Handwerker aus der Region stellen. Und die ehrlichste Antwort lautet erstmal: Es kommt darauf an. Damit das keine Ausrede bleibt, erklären wir dir hier ohne Verkaufsmasche, wovon der Preis wirklich abhängt und mit welchen Spannen du im Markt rechnen kannst.
Warum es keine pauschale Antwort gibt
Das Problem beginnt beim Wort selbst. Eine „Website" kann ein zusammengeklicktes Baukasten-Template für ein paar Euro im Monat sein – oder ein individuell gebauter Auftritt mit lokaler Suchmaschinen-Optimierung, professionellen Texten und eigenen Fotos. Beides heißt Website, beides steht bei Google. Aber das eine bringt Anfragen und das andere staubt digital vor sich hin.
Wenn dir jemand ohne Rückfragen sofort einen Preis nennt, ist das eher ein Warnsignal als ein gutes Zeichen. Ein seriöser Anbieter will erst verstehen, was dein Betrieb braucht, bevor er eine Zahl in den Raum stellt.
Die Faktoren, die den Preis bestimmen
Diese Punkte machen den Unterschied zwischen günstig und teuer aus – und sie zu kennen hilft dir, Angebote überhaupt vergleichbar zu machen:
Umfang: Eine einzelne Seite (One-Pager) ist deutlich günstiger als eine mehrseitige Website mit Leistungs- und Ortsseiten.
Individuelles Design vs. Vorlage: Ein maßgeschneidertes Design, das zu deiner Marke passt, kostet mehr als ein Standard-Template.
Texte: Wer schreibt die Inhalte? Professionelle, auf Anfragen ausgerichtete Texte sind Arbeit – und oft der Hebel für mehr Kunden.
Fotos: Eigene Bilder von deinem Team und deinen Projekten wirken Wunder, kosten aber Zeit oder einen Fotografen.
Lokales SEO: Damit du bei „Dachdecker Ludwigsburg" auftauchst, muss die Seite gezielt optimiert werden. Das ist eigene Arbeit, kein Nebenbei-Produkt.
Technik & Tempo: Schnelle Ladezeiten, mobile Darstellung und saubere Technik unterscheiden eine professionelle Seite von einer Bastellösung.
Betreuung: Wird die Seite später gepflegt, aktualisiert und weiterentwickelt – oder bist du danach auf dich allein gestellt?
Grobe Preisspannen im Markt
Damit du eine Orientierung hast – das sind die üblichen Größenordnungen, die du im deutschen Markt findest. Und weil wir finden, dass Transparenz dazugehört: Weiter unten nennen wir auch unsere eigenen Festpreise.
Homepage-Baukasten in Eigenregie: ein geringer monatlicher Betrag plus deine eigene Arbeitszeit. Günstig im Geldbeutel, teuer an Nerven und meist schwach bei der Sichtbarkeit.
Professioneller One-Page-Auftritt vom Anbieter: in der Regel im niedrigen vierstelligen Bereich.
Mehrseitige Website mit lokalem SEO: meist im mittleren vierstelligen Bereich, je nach Seitenzahl und Aufwand.
Große Projekte mit vielen Unterseiten, Fotoshooting und laufender Betreuung: nach oben offen.
Merksatz: Der Preis einer Website sagt für sich genommen nichts aus. Entscheidend ist das Verhältnis aus Kosten und dem, was dir die Seite an Anfragen einbringt. Eine Seite für ein paar hundert Euro, die niemand findet, ist teurer als eine solide Investition, die dir regelmäßig Aufträge liefert.
Die laufenden Kosten nicht vergessen
Neben dem einmaligen Preis für die Erstellung gibt es Posten, die dauerhaft anfallen. Rechne sie von Anfang an mit ein:
Domain & Hosting: die Adresse deiner Seite und der Speicherplatz – meist ein überschaubarer monatlicher Betrag.
Pflege & Updates: Sicherheit, technische Aktualisierungen und kleine Änderungen.
Laufendes SEO: optional, aber sinnvoll, wenn du dauerhaft oben stehen willst.
Viele Anbieter – wir auch – bündeln das in einem fairen Festpreis für die Erstellung plus einem klaren monatlichen Betreuungspaket. So gibt es keine bösen Überraschungen.
Lohnt sich das für einen kleinen Betrieb?
Rechne es einfach für dich durch: Was ist ein durchschnittlicher Auftrag bei dir wert? Bei vielen Handwerksbetrieben reichen schon ein bis drei zusätzliche Aufträge pro Jahr, um die Kosten einer Website wieder reinzuholen. Alles darüber ist Gewinn – und läuft, während du auf der Baustelle stehst. Deshalb ist die ehrlichere Frage nicht „Was kostet eine Website?", sondern „Was kostet es mich, keine gute Website zu haben?".
Weil du bis hierhin gelesen hast, verdienst du eine konkrete Antwort statt „kommt drauf an". Das sind unsere Festpreise bei Lokalheld – einmalig, zzgl. MwSt., ohne versteckte Kosten:
Starter – 900 €: starker One-Page-Auftritt mit Anfrage-Formular, Call-Button und Google-Unternehmensprofil-Setup. Für den schnellen, professionellen Einstieg.
Wachstum – 1.500 €: mehrseitige Website inklusive lokalem SEO und Stadt-Seiten, Texten und Grundbildern. Für Betriebe, die bei Google gefunden werden wollen.
Komplett – ab 2.500 €: Website plus laufende Betreuung, SEO und Werbeanzeigen. Rundum-sorglos mit festem Ansprechpartner.
Welches Paket zu deinem Betrieb passt, klären wir ehrlich im kostenlosen Beratungsgespräch – telefonisch oder bei dir vor Ort. Wenn Starter reicht, sagen wir dir das auch.
Was würde deine Website kosten?
Websites ab 900 € zum fairen Festpreis, der zu deinem Betrieb passt – kostenloses Beratungsgespräch, telefonisch oder vor Ort.
Was kostet eine einfache Website für einen Handwerksbetrieb?
Für einen professionellen One-Page-Auftritt mit Kontaktformular und lokaler Optimierung liegen die Marktpreise meist im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich. Bei Lokalheld startet der One-Page-Auftritt bei 900 €, mehrseitige Websites mit lokalem SEO ab 1.500 € – als Festpreis ohne versteckte Kosten.
Welche laufenden Kosten kommen auf mich zu?
Für Domain und Hosting solltest du mit geringen monatlichen Kosten rechnen. Dazu kommen optional Pflege, Updates und laufendes SEO. Viele Anbieter fassen das in einem monatlichen Betreuungspaket zusammen.
Warum sind die Preise für Websites so unterschiedlich?
Weil hinter dem Wort Website sehr Unterschiedliches steckt: Umfang, individuelles Design, Texte, Fotos, lokales SEO und Betreuung. Ein Baukasten-Template und eine individuell gebaute, auf Anfragen optimierte Seite sind zwei verschiedene Dinge.
Lohnt sich die Investition in eine Website überhaupt?
Für die meisten Handwerksbetriebe ja. Schon wenige zusätzliche Aufträge pro Jahr holen die Kosten in der Regel wieder rein. Entscheidend ist, dass die Seite gefunden wird und Anfragen auslöst – nicht nur schön aussieht.
Kevin Kucan – Gründer von Lokalheld digital. Baut Websites und digitale Werkzeuge für lokale Betriebe in der Region Ludwigsburg & Stuttgart. Mehr über den Autor →